Fragen zu unserer Arbeit

die wir gerne beantworten.

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Wer zahlt die Kosten einer Therapie?

Die Lern­therapie wird nicht von den ge­setzlichen Kranken­kassen über­nommen. Die Kosten über­nehmen in der Regel die Eltern. Für Lern­therapie be­rechnen wir 200,- € im Monat. Die Termine finden wöchent­lich statt. Die reine Therapie­zeit beträgt 45 Minuten pro Termin. Be­ratung, Eltern- und Lehrer­gespräche sowie er­forder­liche Lern­materi­alien sind im Preis enthalten. Außer­dem bieten wir Ferien­kurse und Aktivi­täten die in der Ferien­zeit für Mit­glieder kosten­los ge­bucht werden können.
Unter be­stimmten Vor­aus­setzungen trägt das zu­ständige Jugend­amt die Kosten der Lern­therapie (nach §35a SGB VIII). Kinder und Jugend­liche, deren Eltern Arbeits­losen­geld II, Sozial­geld, Sozial­hilfe, Kinder­zu­schlag oder Wohn­geld beziehen, haben einen An­spruch auf das Bildungs- und Teil­habe­paket. Eben­falls haben Kinder und Jugend­liche und junge Er­wachsene die nach §2 AsylbLG und §3 AsylbLG Leis­tungen be­ziehen, einen An­spruch auf das Bildungs- und Teil­habe­paket.

LERNTHERAPIE ODER NACHHILFE?

Während die Nach­hilfe am aktuellen Schul­stoff ar­beitet und kurz­fristige Ziele setzt (z.B. die schnelle Er­ledigung der Haus­auf­gaben, die Ver­mittlung von Tricks und Algo­rithmen ohne Ver­ständnis usw.), – ist die Lern­therapie sehr reflektiert, ziel­ge­richtet und in der Regel keine Arbeit am aktuellen Schul­stoff. Die Ursachen für die Lern­schwierigkeiten des Kindes werden gesucht, der individuelle Wissens- und Leistungs­stand jedes Kindes wird be­rück­sichtigt. Dort setzt die Lern­therapie an. Oft gehen wir einige Schritte zurück. Ihr Kind wird dort ab­geholt, wo es steht und in den nächst­liegenden Bereich seiner Ent­wicklung geführt.

In der Nach­hilfe steht das Ver­ständnis nicht immer im Vor­der­grund, oft be­deutet Nach­hilfe nur ein „ver­mehrtes Üben“ oder eine Vor­be­reitung auf den nächsten Schultest. In der Lern­therapie stehen das Ver­ständnis und die Operations­grund­lagen im Vor­der­grund und sie er­folgt auf der Basis einer fundierten Diagnostik. Jede Therapie­stunde wird individuell geplant und reflektiert, die Förder­ziele und der Therapie­erfolg werden stets über­prüft. Es finden regel­mäßig Be­ratungen im Eltern- und Lehrer­ge­spräche statt.

In der Lern­therapie werden die Vor­aus­setzungen für das Lernen her­ge­stellt. Das Kind wird somit be­fähigt, selbst­ständig zu lernen und seine Haus­auf­gaben machen zu können. Die Lern­therapie ist zeit­lich be­grenzt. Auf eine Nach­hilfe ist man jahre­lang an­ge­wiesen, oft lassen Erfolge zu lange auf sich warten. Die Defizite werden mit­ge­schleppt, die Ur­sachen werden in der Nach­hilfe nicht behoben.

In unserer Ein­richtung wird die Lern­therapie nur von sehr gut aus­ge­bildeten päda­gogisch-psycho­logischen Lern­therapeuten durch­geführt. Ob ein Kind etwas lernt, hängt davon ab, auf welche Weise es etwas ver­mittelt be­kommt. In der Lern­therapie wird Ihr Kind ganz­heitlich be­trachtet. Dabei rücken auch – neben der Schule – familiäre Probleme oder der Freundes­kreis in den Blick­punkt. Lern­schwierig­keiten, Ängste und Blockaden, können ver­schiedene Ur­sachen haben. Eine Lern­therapie kann helfen, die Freude am Lernen wieder her­zu­stellen, Ihr Kind – oder auch Sie als Eltern – zu stärken und neues Selbst­ver­trauen zu ent­wickeln.

BRAUCHT MEIN KIND EINE LERNTHERAPIE?

Lernen bedeutet: Sich etwas merken, um das Be­haltene zu einem be­liebigen Zeit­punkt wieder ver­fügbar zu haben. Ge­lernt wird das, was man ver­standen hat. Und Neues ver­stehen kann man nur mit Hilfe des bereits Ver­standenen. Viele Kinder brauchen eine individuelle, grund­lagen­orientierte Förderung. In Fällen schwerer Lese- und/oder Recht­schreib­schwäche oder Rechen­störung sind Eltern auf außer­schulische Förderung ihres Kindes an­ge­wiesen. Eine schwer aus­ge­prägte oder sehr spät er­kannte Teil-Leistungs­störung kann zu schwer­wiegenden psychischen Folgen führen. Das kann so weit gehen, dass das Kind sich in seinem sozialen Umfeld völlig isoliert und jedes Selbst­ver­trauen, jeden Leben­smut verliert. In diesem Fall kann das Kind durch eine schulische Förderung allein nicht mehr auf­ge­fangen werden.

Da Kinder unterschiedliche Problembereiche aufweisen (Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprachverständnis usw.), müssen sie auf ihrem individuellen Fähigkeits- und Fertigkeitsstand abgeholt werden. Die Fördermaßnahmen setzen am Können Ihres Kindes an und vermitteln ihm Vertrauen in seine Fähigkeiten. Die Erfolgserlebnisse werden zu Motivationsanreizen für ein intensives, regelmäßiges Üben. Lerntherapie ist Einzeltherapie. Diese wird nur von speziell ausgebildeten Fachkräften durchgeführt. Es wird in der Therapie auf die individuellen Ursachen für die Lernschwierigkeiten eingegangen. Mit Ihrem Kind wird nicht der Schulstoff wiederholt und es werden auch keine Hausaufgaben gemacht. 

WAS IST EINE INTEGRATIVE LERNTHERAPIE?

Das Wort „integrativ“ bedeutet „ein Ganzes her­stellend“. Die integrative Lern­therapie ver­eint Ansätze und Methoden der Pädagogik, der Psychologie und der Medizin. Das Kind und seine Probleme werden in einem größeren Zusammen­hang be­trachtet. Wichtig ist nicht nur das aktuelle schulische Problem, sondern auch die psycho­soziale Situation des Kindes. Ziel unserer thera­peutischen Be­mühungen ist nicht nur die Ver­besserung der Schul­leistungen, sondern auch die Stabili­sierung der psychischen Gesamt­situation des Kindes.
Unser Ziel ist es, das Kind zu unter­stützen und Lernen wieder möglich zu machen. In der Lern­therapie möchten wir:

  • Positive Be­ziehungen auf­bauen
  • Lern­motivation und die Übungs­bereitschaft fördern
  • Lern­methoden ver­mitteln, die zum Kind passen
  • Wissens­lücken schließen
  • Fort­schritte und Lern­er­folge er­möglichen

Wir setzen an den Fähig­keiten des Kindes an und nicht an dem, was nicht gelingt. Oft ist es in der Therapie sinn­voll, einen Schritt zurück­zu­gehen, sich nicht mehr an den Lern­in­halten des Schul­unter­richts zu orien­tieren, sondern die dafür nötigen Grund­lagen zu er­arbeiten und eventuelle Wissens­lücken zu schließen.

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